Johann Aumüller zeigt seine Werke
„Bilder ohne Titel“ mit diesem Thema stellt der Trifterner Maler und Restaurator Johann Aumüller zurzeit im Lesesaal des Aidenbacher Rathauses seine Exponate aus.
Bei der Vernissage konnte 2. Bürgermeister Robert Grabler eine Reihe von Kunst-interessierte begrüßen.
Mit dieser Ausstellung lässt sich der Besucher auf etwas sehr Ungewöhnliches ein, meinte Rektor Feldl bei seiner Laudatio. Man versucht in den meisten Fällen einem Bild oder einem Gemälde Namen oder Titel zu geben, um mit diesem bestimmten Werk eines Künstlers eine Assoziation mit irgendeiner im Gedächtnis bekannten Person, einem Ereignis oder einem Abbild zu verknüpfen.
Für Johann Aumüller gelten für die Entstehung seiner Werke aber ganz andere Hintergründe. „Aufbauen und Zerstören“ ist sein Motto. Auf großen Leinwänden lässt er die Bilder aus dem Nichts entstehen. Es gibt keine Vorlagen oder Fotos – also nichts Gegenständliches. Alles kommt aus dem Bauch heraus und das Entwicklungspotential für das „Neue“ liegt im Scheitern. Während seines Arbeitsprozesses entsteht eine Form, die sich immer wieder verändert. Zum Teil arbeitet der Künstler mit Sand, Erde, Asche oder Papier ein, um verschiedene strukturierte Oberflächen zu erzielen. Dabei scheut er nicht, hell und dunkel in weiß oder schwarz aufzutragen. Jedes seiner Bilder ist ein Unikat, großflächig mit einfachen Formen, aber auch Farbräume ohne Formen entstehen.
Die Kunst ist für ihn ein Weg, sich mit allen Sinnen, mit Fantasie und offenem Herzen der bunten Vielfalt des Lebens zu stellen und sich darin kreativ schöpferisch auszudrücken.
Zu sehen sind seine Werke noch bis 25. April, während den Öffnungszeiten des Aidenbacher Rathauses.
Bildunterschrift: Bei der Ausstellungseröffnung (v. l.): 2. Bürgermeister Robert Grabler, Künstler Johann Aumüller, Laudator Rektor Feldl und 3. Bürgermeister Helmut Mögele
Bild: Wohlfahrt


