Ferienprogramm 2012: Wie kommt der Apfel in die Flasche
Passend zur Jahreszeit hatte der Obst-und Gartenbauverein Aidenbach und Umgebung zum Ausklang der Schulferien Kinder zum Apfelpressen in den Garten von Gabrielle Rott eingeladen. Rund um den Apfel drehte sich das Programm des Nachmittags. Äpfel wurden gewaschen, das Kernhaus entfernt und kamen dann zuerst in die große Fruchtmühle, die August Klugseder zusammen mit der Presse zur Verfügung gestellt hatte. Nachdem es zunächst hieß, „iihh, was kommt da unten denn raus“, waren die Kindern schon bald darauf eifrig dabei, die Maische in die eigentliche Apfelpresse zu schöpfen. Dort waren vor allem die Buben gefragt, mit vereinten Kräften die Presse immer enger zu schrauben, bis unten der köstliche frische Apfelsaft aufgefangen werden konnte. Mit Schöpfbehältern und großen Trichtern zum Filtern wurde der Saft sofort – wenn nicht gleich getrunken - in bereitstehende Flaschen abgefüllt, damit die Kinder auch Kostproben mit nach Hause nehmen konnten.
Wer künstlerisch veranlagt war, hat sich unter Anleitung von Cornelia Czink mit Stoffdruckfarbe und Apfelmustern Taschen bedruckt.
So ein Nachmittag ist lang. Fleißige Hände haben sich darum gekümmert, dass nicht nur der Durst gestillt war, sondern dass es Äpfel auch in gebackener Form gab. Frisch gebackene Apfelkiacherl mit Zimt und Zucker und Apfelwaffeln, Apfeltaschen und Apfelkuchen wurden von allen vernascht. Hart umkämpft waren die Apfelschäl- und –schneidemaschinen für die Apfelkiacherl. Jeder wollte seine eigenen machen oder sich einen Kringel zum Trocknen drehen.
Der Apfel hat an diesem Nachmittag 30 neue Freunde gefunden, was Aussagen wie „ich bin jetzt direkt ein Fan von Äpfeln“ oder „der Saft schmeckt aber besser wie der vom Netto“ unterstreichen.


