900.000 Euro Förderung für neue Sportanlage
Aidenbach kommt beim Sportstättenpakt zum Zug
Eine tolle Nachricht erhielt der Markt Aidenbach am Mittwoch aus dem bayerischen Bauministerium: Aidenbach erhält den Zuschlag im neuaufgelegten „Investitionspakt zur Förderung von Sportstätten“ und darf sich über einen Zuschuss in Höhe von 900.000 Euro freuen.
Mit dem Geld will der Markt eine Vision verwirklichen, und zwar die Zusammenführung beider Fußballplätze neben der Tennisanlage. Bereits bei der Aufstellung des Flächennutzungsplanes im Jahr 2000 sah man in diesem ein „Sondergebiet Sport“ vor. Auch bei der Aufstellung des Ortsentwicklungskonzeptes 2018 nahm der Markt Aidenbach die Maßnahme „Auslagerung und Verbesserung Sportstätten“ mit ins Programm auf – was sich nun bezahlt gemacht hat.
Geplant ist nun, den bisherigen Hauptplatz in der Jahnstraße aufzugeben. An der Stelle könnte stattdessen ein kleines Baugebiet entstehen, welches sich auch deutlich besser in die umliegende Bebauung einfügen würde. Neben den Tennisplätzen sollen dann zwei Fußballplätze entstehen, und zwar auf dem aktuellsten Stand der Technik in Sachen Beleuchtung, Bewässerung usw. Natürlich müsste auch ein neues Funktionsgebäude für die Umkleiden und die benötigten Räumlichkeiten errichtet werden. Daneben eignet sich das Areal auch für weitere, sportliche Nutzungen wie Beachvolleyball, Klettern, Skaten und vieles mehr. Genaueres wird die Planung ergeben, in die der Markt unmittelbar nach Bekanntgabe der Förderung eingestiegen ist.
Eine wesentliche Motivation des Marktrates für die Maßnahme sind die vielen Kinder und Jugendlichen, die täglich auf der Sportanlage trainieren. Und zwar nicht nur Fußball, auch Leichtathletik und Turnen gehört inzwischen zum Portfolio. Hier war es immer ein Nachteil und auch ein Sicherheitsrisko, dass die Plätze getrennt sind.
Aus der Sicht der Regierung soll die Maßnahme nach Möglichkeit im Jahr 2021 umgesetzt werden, d.h. es gibt viel zu tun. Der Markt muss den Grunderwerb regeln, ein Bebauungsplan muss aufgestellt werden. Ganz besonders muss der TSV Aidenbach und auch die Anlieger in die Planungen mit eingebunden werden. Aber trotz der Arbeit, die auf den Markt Aidenbach zukommt, ist sich Bürgermeister Karl Obermeier sicher: „Die zugesagte Förderung in Höhe von 90 Prozent ist für Aidenbach ein Sechser im Lotto. Machen wir das Beste draus!“

